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SAIA Aquakultur Programm

 

Klimawandel, Übersäuerung der See, Meeresverschmutzung – aber auch destruktive Fangmethoden bedrohen die Korallenriffe unserer Erde. Nachzuchten und Aquakultur werden daher oft als Lösung angesehen, den Druck, der durch unsere Nachfrage auf Korallenriffen lastet, zu verringern.

 

SAIA möchte einen ethischen und nachhaltigen Aquarienhandel fördern. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung (Weiterentwicklung) von Nachzuchten. Auftakt unseres Aquakulturprogrammes soll eine Umfrage sein. Wir möchten gerne erfahren, wer die Züchter sind, die im kommerziellen Maßstab Zuchterfolge verzeichnen.

 

Es heißt: „ Man kann nicht verbessern, was man nicht weiß“. Die wenigen wissenschaftlichen Erhebungen zu diesem Thema sind mittlerweile ein wenig angestaubt. Das soll nicht heißen, dass Sie obsolet geworden sind, aber sie bedürfen einer Überprüfung. In der bisher wichtigsten Veröffentlichung (UNEP-WCMC, 2003) wird von  1 - 10% Nachzuchten (ca. 25 Arten) bei marinen Organismen gesprochen und von weniger als 1%  Nachzuchten im Bereich aller im Handel befindlichen Steinkorallen. Diese Zahlen werden, wie gesagt, oft  zurückgewiesen mit dem Hinweis, es habe sich in der Zwischenzeit viel verändert. Was sich tatsächlich geändert hat, weiß niemand so genau. 

 

Stellen Sie sich vor, ein neues EU-Gesetz würde alle Einfuhren von Wildfängen verbieten: Was bliebe übrig in Ihrem Becken, von Ihrem Geschäft? Ist wirklich genug getan worden, um weiterzumachen wie bisher? Helfe Sie bitte, Licht ins Dunkel zu bringen, und beantworten Sie folgenden Fragenbogen.